Hallo zusammen,

am letzten Wochenende (21.08 bis 23.08) fand der erste Teil (der nachgeholten) Einzelmeisterschaft der Schachjugend RLP statt.

An diesem Wochende wurde die U16w, U18w und U18 ausgespielt. Die anderen Altersklassen (U14, U14w und U16) sind am kommenden Wochenende dran (28.08 bis 30.08).

Spielort war das Haus FUNtasie in Kastellaun, welches für das Wochenende komplett der SJRP zur Verfügung stand. Für das Turnier gab es ein mit den Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzept. welches natürlich für die Jugendlichen und Betreuer einige Einschränkungen mit sich brachte. So musste am Brett keine Maske getragen werden, allerdings bestand sonst Masken- und Abstandspflicht. Hier machten die Jugendlichen aber vorbildlich mit und nahmen die Einschränkungen in Kauf, um endlich nach vielen Monaten auch mal wieder am Brett Schach spielen zu dürfen.

So ergaben sich in den Altersklassen viele umkämpfte Partien, mit teilweise doch überraschenden Ergebnissen.

U18:

http://chess-results.com/tnr530073.aspx?lan=0&art=1

U18w:

http://chess-results.com/tnr530076.aspx?lan=0&art=4

U16w:

http://chess-results.com/tnr530078.aspx?lan=0&art=4

So gewann Dustin Vogt die U18 souverän mit 4,5 aus 5 und hatte 1,5 Punkte Vorsprung vor dem Nächstplatzierten Ole Brunck.

In der U18w entschied sich der Wettkampf in Runde 5. Nachdem bei Favouritinnen sich im direkten Vergleich neutralisiert hatten, gaben Helena Dietz und Katharina Syrov je einen halben bzw. ganzen Punkt ab, was letztendlich für Helena den 0,5 Vorsprung am Ende des Turniers und somit den RLP-Meister U18w sicherte.

In der U16w hatten wir am Ende drei Spielerinnen, die sich Platz 1 teilten (je 4 Punkte und gleich an den Feinwertungen).

Um den RLP-Meister U16w sowie den Qualifikanten für die DJEM zu ermitteln, folgte ein Stichkampf im Schnellschach, den Lena Kalina am Ende für sich entscheiden konnte. Auf Platz 2 landete Qizhou Yue und auf Platz 3 Sophie Biermann.

Als Fazit stand ein schachlich umkämpftes Wochenende, doch dies war alle mal fairer, als eine Entscheidung am grünen Tisch.

Es zeigt auch, dass trotz Corona Schach möglich ist, auch wenn es von den Teilnehmern viel Disziplin erfordert und unterm Strich doppelter Aufwand für die Organisation bedeutet. Aber das sollte es uns Wert sein...